Der Reisanbau hat einen starken Einfluss auf das Klima. Beim traditionellen Nassanbau wird viel Wasser benötigt und es entsteht Methan – ein Treibhausgas, das schädlicher für das Klima ist als CO₂. Reis wird vor allem in Süd- und Ostasien angebaut. In Europa findet man die meisten Reisfelder in Italien, Spanien und Frankreich. Eine umweltfreundlichere Alternative ist der Trockenanbau. Er bringt jedoch geringere Erträge und erfordert oft den Einsatz von mehr Pestiziden. Deshalb ist es sinnvoll, Reis ab und zu durch regionale und umweltfreundlichere Getreidesorten zu ersetzen. „Grünkern, Dinkel, Weizen, Gerste – beispielsweise als Graupen – sowie Hafer sind nährstoffreiche Alternativen, die sich einfach als ganze Körner kochen lassen“, sagt Katharina Holthausen, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. Auch Couscous, Grieß und Bulgur aus Hartweizen sind gut geeignet, wobei Hartweizen jedoch häufig importiert wird.
Pseudogetreide als glutenfreie Alternative
Amaranth, Quinoa und Buchweizen sind eiweißreiche und glutenfreie Alternativen. Sie ähneln Reis in ihren Eigenschaften, werden in Deutschland jedoch noch selten angebaut.
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