Warum wird Rettich gesalzen?

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Essen, Trinken und Genuss – hätten Sie‘s gewusst?
Ein aufgeschnittener Rettich liegt auf einem hellblauen Teller.
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Frischer Rettich mit seiner typischen Schärfe passt gut zu einer deftigen Brotzeit und gilt als bayerische Biergartenspezialität. Es ist üblich, ihn leicht gesalzen und in feine Scheiben gehobelt zu servieren. Das Salz mildert die Schärfe und macht das rohe Wurzelgemüse bekömmlicher. „Wichtig dabei ist, dass der Rettich erst kurz vor dem Verzehr aufgeschnitten und gesalzen wird“, empfiehlt Michelle Veith von der Verbraucherzentrale Bayern. Verantwortlich für das Aroma und die Schärfe des Rettichs sind Senfölverbindungen. Sie verflüchtigen sich bald nach dem Aufschneiden. Steht der zubereitete Rettich länger an der Luft, schmeckt er daher muffig.

Wertvolle Inhaltsstoffe

Die Senföle des Rettichs wirken keimhemmend und verdauungsfördernd. Gleiches gilt für die ebenfalls enthaltenen Bitterstoffe. Roher Rettich liefert zudem reichlich Vitamin C. Gesundheitsförderliche Flavonoide, B-Vitamine und ein Mix aus Mineralstoffen wie Kalium und Magnesium runden das Nährstoffprofil des kalorienarmen Gemüses ab. Im Ganzen ist Rettich im Gemüsefach des Kühlschranks mehrere Tage haltbar. „Dafür sollte man das Grün entfernen und die Wurzel in ein feuchtes Tuch einschlagen“, rät Ernährungsexpertin Veith.

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